Zitrusfrüchte — Südfrüchte — Subtropische Früchte

Zitrusfrüchte sind in Asien und Australien heimisch, aber auch weit verbreitet in wärmeren Gebieten der ganzen Erde wie z. B. dem Mittelmeerraum, Brasilien, USA, Argentinien und Westafrika. Zitrusfrüchte gehören zu der Familie der immergrüne Rautengewächse (Rutaceae).

Die Familie der Zitrusfrüchte ist ausgesprochen variantenreich. Über ihren wahren Ursprung konnte bislang anhand historischer und geographischer Daten nur spekuliert werden.

Zitrusfrüchte wecken in uns Sehnsucht nach Urlaub, Sonne und Süden. Während es hierzulande „wintert“, reifen sie in südlichen Gefilden. Mit ihrem leuchtenden Orange, knalligen Gelb und satten Grün bringen sie muntere Farbtöne auf den Tisch. Sie schmecken aromatisch und sind als Bollwerk gegen Erkältungskrankheiten gerade zur kalten Jahreszeit gefragt.

Während Orangen, Grapefruits oder Zitronen das ganze Jahr über pur, frisch gepresst oder zum Verfeinern von Speisen verwendet werden können, erfreuen uns Blutorangen und Mandarinen vor allem in den Wintermonaten. Europäischer Großlieferant für Zitrusfrüchte ist Spanien.

Zitrusfrüchte haben aber noch mehr zu bieten: Mineralstoffe, leicht verdauliche Kohlenhydrate, Ballaststoffe, wenig Kalorien und viele Vitamine für die Abwehrkräfte. Schon eine große Orange oder eine Grapefruit decken den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen.