

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Die Zitrone stammt aus Asien, ihre genaue Heimat kennt man nicht. In Frage kommen der östliche Himalaya, Südostasien oder Südchina. Die Araber lernten sie im 10. Jahrhundert kennen, die Europäer vermutlich erst 200 Jahre später. Trotzdem säuerten europäische Köche noch lange nicht mit den kostbaren Früchten, sondern mit sauren Äpfeln oder Weintrauben. Christoph Kolumbus brachte die Früchte bei seiner zweiten Reise 1493 nach Übersee. Der kommerzielle Anbau begann im 19. Jahrhundert in Italien, Spanien, Florida und Kalifornien.
Zitronen sind keine Tropengewächse sondern brauchen das mildere Klima der Subtropen. Die bis zu 7 m hohen Bäume gehören zu den attraktivsten Pflanzen des Mittelmeerraums. Im tiefgrünen Laub hängen gleichzeitig zarte weiße Blüten, hellgrüne unreife und leuchtend gelbe reife Zitronen.
Zitronen werden in subtropischen Regionen sämtlicher Kontinente angebaut. Größte Produzenten sind die USA, Italien und Spanien.
Das ganze Jahr über vor allem aus Spanien und Italien, außerdem aus der Türkei, Israel, Zypern, Südafrika und verschiedenen südamerikanischen Ländern.
Saft und Schale für süße Gerichte und zum Backen. Eingekocht mit Orangen als Marmelade. Ausgepresst für Getränke, Sorbets, Saucen. In Scheiben als Dekoration.
Etwa 14 Tage im Kühlschrank oder 8 Tage bei Zimmertemperatur. Wie alle Zitrusfrüchte reifen Zitronen bei der Lagerung nicht nach.