

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Wassermelonen stammen ursprünglich aus den Steppen im Süden Afrikas, wo sie in subtropischen und tropischen Regionen noch heute wild wachsen und von den Einheimischen gesammelt werden. Mit etwa 95 % Flüssigkeitsgehalt dienen sie dort als eine Art „Wassertank“.
Die mit Gurke und Kürbis, Zucchini und Zuckermelone verwandte einjährige Kletterpflanze besitzt große zartgelbe Blüten, aus denen sich mächtige Früchte entwickeln; Wassermelonen können bis zu 20 kg schwer werden. Anders als bei Zuckermelonen verteilen sich die Kerne — bis zu 1000 an der Zahl — im gesamten Fruchtfleisch.
Heute werden Wassermelonen weltweit angebaut: In der Türkei oder in Griechenland sind sie zu einer Art „Nationalobst“ avanciert, aus Spanien kommen die ersten Exemplare bereits im Frühjahr und in Japan hat man sogar samenlose Sorten gezüchtet.
Das ganze Jahr über: Spanien liefert von Ende März bis Ende Oktober mit Hauptsaison von April bis August; Italien ab Ende Juli; die Türkei von Mai bis September; Griechenland von Juni bis September; Zypern von April bis September; Frankreich von Juni bis August; Israel von April bis Juli; Ungarn von Mitte Juli bis September; Ägypten von März bis April.
Roh als Obst, für süße Gerichte und Salate sowie zu rohem Schinken, Salami und würzigen Käsesorten. Püriert als Sorbet.
Aufgeschnittene Früchte in Folie gewickelt 2 Tage im Kühlschrank. Nachreife bei Zimmertemperatur.
Überreife Früchte können Magenverstimmungen auslösen!