

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Aus Mittelasien gelangten die Walnüsse nach und nach bis in den Mittelmeerraum. Um 280 brachten die Römer die Nussbäume mit den Reben über die Alpen.
Der Nussbaum wächst gerne in trockenen und wärmeren Klimazonen. Er trägt Steinfrüchte mit dicker grüner, faseriger Außenhaut und runzeligen Innenschale, die einen sehr fetthaltigen essbaren Kern enthalten. Dieser geformte, weißgelbe Kern schmeckt herb-süß und hat eine goldbraune Haut. Bis zur völligen Reife sind die Nüsse mit dieser Außenhaut umschlossen. Frische Nüsse sind für den baldigen Verbrauch bestimmt. Die dünne Samenhaut, die den eigentlichen Walnusskern umgibt, ist bei ihnen noch bitter und muss vor dem Essen abgezogen werden. Ein Nussbaum kann bis zu 200 Jahre alt werden.
Nüsse, die länger haltbar bleiben sollen, werden vorsichtig getrocknet.
Die Mittelmeerländer, Kalifornien und Chile gehören zu den wichtigsten Anbaugebieten des Walnussbaumes.
Walnüsse gibt es ganzjährig, die Hauptangebotszeit ist jedoch Oktober bis Januar.