

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Der Ursprung der Stachelbeeren ist wahrscheinlich das Gebiet um den Himalya.
Stachelbeeren sind kugelig, glatt und flaumig behaart und je nach Sorte mit feiner oder fester Schale ausgestattet. Das weiche Fruchtfleisch enthält viele kleine essbare Kerne. Je nach Sorte findet man gelbliche, grünliche, weißliche, rötliche und sogar bräunliche Stachelbeeren.
Stachelbeeren erfreuen sich wegen der mühsamen, stacheligen Ernte wenig großer Beliebtheit. Leider, denn geschmacklich müssen sich die Früchte nicht verstecken. Je nach Reifezustand und Sorte schmecken die Stachelbeeren sauer bis wunderbar süß.
Ab Mai importieren wir aus Ungarn; nach dem Ende der heimischen Produktion verzeichnen wir Lieferungen aus Deutschland, Polen und den Niederlanden.
Die Stachelbeere ist das einzige heimische Beerenobst, bei dem es eine so genannte Grünpflücke gibt, daher genießt sie eine relativ lange Saison von Mai bis August.
Während reife Früchte kurzfristig verzehrt werden müssen, lassen sich grüne Beeren unter bestimmten Voraussetzungen bis zu drei Wochen aufbewahren.
Nach den Tafeltrauben weisen Stachelbeeren den höchsten Fruchtzuckergehalt aller einheimischen Beeren auf. Ihr angenehm säuerlicher Geschmack beruht auf dem hohen Gehalt an Weinsäure, Apfelsäure und Zitronensäure, die appetitanregend und verdauungsfördernd wirken.