Sharon

Sharon

Synonym:
Sharonfrucht
Plural:
Sharon, Sharonfrüchte
Familie:
Ebenaceae – Ebenholzgewächse
Spezies:
Diospyros kaki

Ursprung

Sharonfrüchte sind nach der Küstenebene Israels benannt. Zu Ursprung und Verbreitung siehe Kaki.

Pflanze

Sharonfrüchte, eine israelische Weiterzüchtung der Kaki, sind deren „pflegeleichte“ Variante: Sie wachsen erntefreundlich an niedrigen Sträuchern, enthalten weder Tannin noch Kerne und man kann sie mit der Schale essen.

Anbau

Sharon werden heute außer in Israel auch in Kolumbien, Brasilien und Spanien angebaut.

Importe

Von Oktober bis März aus den Anbauländern. Am besten schmecken die Früchte ab November.

Frucht

Essbar:
gesamte Frucht mit Schale.
Geruch:
neutral.
Geschmack:
eine Mischung aus Quitte und Pfirsich.
Größe und Form:
wie eine Kaki; am Stielansatz vier breite, kräftige dunkelgrüne Kelchblätter.
Schale:
orangerot; leicht glänzend; glatt und dünn wie die einer Tomate.
Fruchtfleisch:
in Fächer unterteilt, kernlos, gelb-orange, süß und knackig.
Reife:
Frucht etwa so weich wie eine reife, aber sehr feste Tomate, süß und knackig, aber nicht besonders saftig.
Überreife Früchte:
geleeartig und schließlich matschig.
Unreife Früchte:
hart.

Verwendung

Roh als Obst sowie für süße Salate. Püriert für Cremes oder Drinks und gedünstet als Kompott.

Aufbewahrung

Schnittfeste, reife Früchte 1 bis 2 Tage im Kühlschrank. Nachreife bei Zimmertemperatur.