Satsuma

Satsuma

Plural:
Satsumas
Familie:
Rutaceae – Rautengewächse
Spezies:
Citrus unshiu

Ursprung

Dazu gibt es zwei Theorien: Entweder entwickelten sich die ersten Satsumas auf der japanischen Insel Nagashima aus ursprünglich chinesischen Samen, oder es handelt sich um eine spanische Züchtung aus der klassischen Mandarine.

Pflanze

Die Satsuma gehört wie die Tangerine zu den Mandarinen-Varietäten. Es gibt mehr als 100 Satsuma-Arten, die sich in Reifezeit, Fruchtform und im Aroma unterscheiden. Die Sträucher wachsen in den Tropen, gedeihen jedoch besser in kühlen subtropischen Klimazonen. Ihre Früchte reifen eher als alle anderen Mandarinen.

Anbau

Der größte Teil der japanischen Zitrusproduktion entfällt auf Satsumas. Da sich die Früchte nicht gut lagern lassen, versucht man in den Anbauländern — neben Japan auch Spanien — Arten zu züchten, die früher reifen, so dass sich die Erntesaison verlängert.

Importe

Vorwiegend aus Spanien und der Türkei, von August bis Januar.

Frucht

Essbar:
Fruchtfleisch.
Ungenießbar:
behandelte Schale.
Geruch und Geschmack:
Aroma wie eine Mandarine, manchmal etwas fad.
Größe und Form:
mittelgroß, am Stiel abgeflacht; nach dem Schälen zeigt sich ein deutlicher Hohlraum in der Mitte.
Schale:
leuchtend rot, oft mit grünlichen Flecken, dünn, etwas ledrig und leicht vom Fruchtfleisch zu lösen.
Fruchtfleisch:
gewöhnlich kernlos, maximal 4 Kerne, orangefarben, zart und saftig, wenig Säure.
Reife Früchte:
leicht zu schälen; können unregelmäßig gefärbt sein.
Überreife Früchte:
Schale beginnt zu faulen.
Unreife Früchte:
Schale lässt sich schlecht ablösen.

Aufbewahrung

Reife Früchte etwa 6 Tage bei Zimmertemperatur. Satsumas reifen wie alle Zitrusfrüchte bei der Lagerung nicht nach.