Pitahaya

Pitahaya

Synonym:
Drachenfrucht
Plural:
Pitahayas
Familie:
Cactaceae – Kakteengewächse
Spezies:
Hylocereus triangularis

Ursprung

Pitahayas stammen aus den tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas; sie gedeihen sowohl in Küstenniederungen wie in Höhenlagen.

Pflanze

Wie die Kaktusfeige ist auch die Pitahaya die Frucht einer Kakteenart. An ihren dreikantigen, bis zu 5 m langen Zweigen bilden sich große, weißgelbe, höchst attraktive Blüten und schließlich ziemlich bizarre Früchte. Rote Pitahayas mit ihren giftgrünen Schuppen erinnern an die Haut eines Drachen.

Anbau

In den Plantagen in Kolumbien stehen die Kakteen als lange Reihen und wie Spalierbäume niedrig genug zum Abernten. Rote Pitahayas werden auch in Nicaragua angebaut.

Importe

Von Dezember bis März sowie Juli und August aus Kolumbien und Nicaragua.

Frucht

Essbar:
Fruchtfleisch und Samen.
Ungenießbar:
Schale.
Geruch:
neutral.
Geschmack:
erfrischend und fein säuerlich mit einem Hauch von Stachelbeere.
Größe:
bis 10 cm lang.
Form:
oval.
Schale:
dicker als die von Kaktusfrüchten; je nach Sorte gelb mit deutlichen Wülsten oder kräftig rot-grün geflammt mit Schuppen.
Fruchtfleisch:
weiß mit schwarzen Kernen bei den gelbschaligen, rot oder weiß mit schwarzen Kernen bei den rot-grünschaligen Sorten; weich, saftig und erfrischend; in der Konsistenz ähnlich wie Kiwi; aromatischer als Kaktusfeigen.
Reife:
Früchte weich, bei hellen Sorten färbt sich die Schale orange, bei roten giftig rot und grün.
Überreife Früchte:
unangenehm weich.
Unreife Früchte:
Schale grün.

Verwendung

Roh als Obst oder für süße Salate.

Aufbewahrung

Reife Früchte etwa 12 Tage bei Zimmertemperatur. Zum Nachreifen in einen kühlen Raum auf eine weiche Unterlage legen.

Hinweis

Pitahayas wirken verdauungsfördernd und in größeren Mengen abführend!