Papaya

Papaya

Synonym:
Baummelone
Plural:
Papayas, Baummelonen
Familie:
Caricaceae – Melonenbaumgewächse
Spezies:
Carica papaya

Ursprung

Vermutlich stammt die Papaya aus dem Süden Mexikos und aus Mittelamerika. Sie wurde von den Indios kultiviert und von den Europäern verbreitet. Mitte des 16. Jahrhunderts brachten spanische Seefahrer sie nach Manila. Von dort gelangten sie in andere tropische Regionen der Erde.

Pflanze

Die Bäume sind botanisch gesehen ein verholztes Kraut — ihr Schopf mit bis zu 60 cm langen, glatten Blättern an langen Stielen wirkt wie ein mächtiger Petersilienbund. Papayabäume wachsen kerzengerade wie Palmen 6 bis 20 m hoch und bilden keine Seitenzweige oder Äste. Die Früchte hängen unterhalb der Blätter rund um den Stamm herab wie Spitzenköppel.

Anbau

In tropischen und subtropischen Klimazonen der ganzen Welt.

Importe

Per Luftfracht und Schiff das ganze Jahr über aus Brasilien, Costa Rica, Kenia und von der Elfenbeinküste. Die besten Früchte kommen aus Thailand.

Frucht

Essbar:
Fruchtfleisch, Kerne.
Ungenießbar:
Schale.
Geruch:
frisch, aber eher neutral.
Geschmack:
erinnert an Melonen und Aprikosen, süß, kaum Fruchtsäure.
Gewicht:
je nach Sorte einige hundert Gramm bis mehrere Kilogramm schwer; bei uns werden vor allem Früchte von 300 bis 600 g Gewicht verkauft.
Form:
je nach Sorte rundlich, ei- oder birnenförmig.
Reife:
Schale grüngelb oder grün mit ausgeprägten gelben Flecken, eventuell auch dunkle Pünktchen. Die ganze Frucht liegt weich und warm in der Hand. Das Fleisch der aufgeschnittenen Frucht ist milchig-rot, butterweich und saftig.
Überreife Früchte:
Schale zitronengelb und mit braunen Flecken, die eingedrückt und wie mit Schimmel besetzt wirken; Frucht sehr weich; Fleisch der aufgeschnittenen Frucht glasig.
Unreife Früchte:
hart, Schale grün mit wenigen gelben Sprenkeln.

Verwendung

Roh als Obst sowie für süße und herzhafte Salate. Püriert als Creme und Drink. Gedünstet in Kompott oder eingekocht als Konfitüre.

Aufbewahrung

Ganze reife Früchte maximal 2 Tage in einem kühlen, eher feuchten Raum. Reifes Fruchtfleisch kann man mit dem Saft von Zitrusfrüchten pürieren und einfrieren. Aufgeschnittene reife Früchte in Folie gewickelt einige Stunden im Kühlschrank. Nachreife: bei Zimmertemperatur bis zu 8 Tage.