Litschi

Litschi

Plural:
Litschis
Familie:
Sapindaceae – Seifenbaumgewächse
Spezies:
Litchi chinensis

Ursprung

Litschis stammen aus Südchina und sollen bereits seit 3000 Jahren in Ostasien kultiviert werden. Da sich die Früchte erst sehr spät über Asien hinaus verbreiteten, kannten sie die meisten Europäer nur aus der Dose. Erst vor etwa 25 Jahren begann man auch auf anderen Kontinenten mit dem Litschi-Anbau.

Pflanze

Die immergrünen Bäume werden 10 bis 12 m hoch und tragen „Schließfrüchte“ wie Nüsse. Sie bilden sich aus den Blütenrispen und wachsen wie Trauben in Büscheln mit etwa 30 Früchten.

Anbau

Heute werden Litschis in zahlreichen subtropischen Ländern kultiviert; neben China auch in Japan, auf den Hawaii-Inseln, den Inseln Madagaskar und Réunion, in Südafrika, Kenia, Brasilien, Australien und Florida. Litschis reifen nicht nach; sie werden reif geerntet und per Luftfracht versandt. Sie müssen luftig in Holzkisten transportiert werden; in geschlossenen Pappkartons können sie schimmeln.

Importe

Im Oktober von Mauritius, November und Dezember von Madagaskar. Von November bis Februar aus Südafrika, März bis Mai aus Thailand, September bis November aus Israel.

Frucht

Essbar:
Fruchtfleisch.
Ungenießbar:
Schale und Samen.
Geruch:
wie Rosen.
Geschmack:
mild, süß mit leichter Säure.
Größe:
2,5 bis 4 cm lang.
Form:
oval bis rund.
Schale:
zart, aber hart; kirschrot bis rotbraun; dicht besetzt mit winzigen, stumpfen Stacheln.
Fruchtfleisch:
wie Perlmutt milchig-weiß, sehr saftig, umgibt einen etwa 2 cm großen, sehr harten Samen.
Reife:
Schale gleichmäßig rot gefärbt.
Überreife Früchte:
die Schale verfärbt sich dunkel, fast schwarzbraun, die Früchte beginnen zu gären.
Unreife Früchte:
sauer und ohne Aroma.

Verwendung

Roh als Obst sowie für süße Salate. Erwärmt in Chinagerichten oder eingelegt in Bowle.

Aufbewahrung

Reife Früchte etwa 3 bis 4 Tage in einem kühlen Raum. Nachreife: Litschis reifen nicht nach!