

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Kumquats stammen aus den Bergwäldern Südchinas, wo die Bäume vor allem als Zierpflanzen beliebt sind. Zur Entstehung gibt es folgende Theorien: Entweder wurden sie vor Jahrhunderten aus einer Zitrusart mit großen Früchten als dekorative Zwergorangen gezüchtet, oder sie sind eine eigene Gattung und nur entfernt mit den anderen Zitrusfrüchten verwandt. Die lateinische Bezeichnung Fortunella leitet sich von dem britischen Botaniker Robert Fortune ab, der die kleinen Orangen 1846 nach England brachte. Der Name Kumquat dagegen stammt aus dem Kantonesischen.
Die dicht verzweigten, bis 1,5 m hohen Sträucher mit schmalen, glänzend dunkelgrünen Blättern unterscheiden sich von den anderen Zitrusfrüchten: Ihre weißen, duftenden Blüten mit wachsartigen Blättern öffnen sich, wenn die Früchte bereits reifen.
Kumquats werden heute in allen Ländern angebaut, die auch andere Zitrusfrüchten kultivieren.
Israel, Italien und Korsika von Dezember bis Februar. Brasilien von Oktober bis Februar. Mexiko, USA und Marokko von Februar bis April. Südafrika ab Anfang Juli.
Roh als Obst sowie für süße und herzhafte Salate. Gedünstet als Kompott und eingekocht für Konfitüre.
Reife Früchte etwa 5 Tage bei Zimmertemperatur oder etwa 3 Wochen im Kühlschrank. Wie alle Zitrusfrüchte reifen Kumquats bei der Lagerung nicht nach.
Eiförmige, etwa dattelgroße Kumquats schmecken aromatischer als dicken und rundliche. Achtung: Wer auf Zitrusschalen allergisch reagiert, sollte Kumquats nicht essen.