Klementine

Klementine

Synonym:
Clementine
Plural:
Klementinen, Clementinen
Familie:
Rutaceae – Rautengewächse
Spezies:
Citrus reticulata × Citrus aurantium

Ursprung

Ob bei der Kreuzung von süßer Mandarine und bitterer Pomeranze Zufälle der Natur oder züchterische Absicht eine Rolle spielten, scheint so umstritten wie das „Geburtsjahr“ dieser höchst beliebten Frucht. Es heißt, dass der katholische Priester Clément Rodier die Clementinen um 1890 gezüchtet oder sie Anfang des 20. Jahrhundert in seinem Garten gefunden habe. Die dritte Version: die Clementine ist im Jahr 1912 zufällig entdeckt worden. Sicher ist, dass sie aus Algerien stammt und nach dem französischen Trappistenmönch Père Clément benannt wurde.

Pflanze

Es sind immergrüne, sehr dornige Sträucher oder Bäume, die Mandarinen und ihre zahlreichen Varietäten hervorbringen. Clementinen wachsen an dicht belaubten, mittelgroßen Bäumen, die gleichmäßig hohe Erträge liefern.

Anbau

Clementinen stehen in Anbau und Beliebtheit weltweit an der Spitze sämtlicher Verwandten der Mandarinen. Die beste Qualität kommt aus der Küstenregion im Westen Marokkos.

Importe

Von Oktober bis Januar; Lieferländer sind vorwiegend Spanien, außerdem Marokko, Algerien, Italien, Israel und die Türkei.

Frucht

Essbar:
Fruchtfleisch.
Ungenießbar:
behandelte Schale.
Geruch und Geschmack:
nach Zitrusfrüchten, süß mit angenehmer Säure.
Besonderheit:
vorwiegend kernlos.
Größe und Form:
wie eine Mandarine.
Schale:
dunkel orange bis rötlich.
Fruchtfleisch:
orangerot und sehr aromatisch.
Reife:
Schale lässt sich leicht ablösen, das Fruchtfleisch ist harmonisch süß-säuerlich.
Überreife Früchte:
Fruchtfleisch trocken.
Unreife Früchte:
Schale grünlich, haftet am Fruchtfleisch, Frucht sauer.

Verwendung

Roh als Obst sowie für süße Gerichte und Salate.

Aufbewahrung

Reife Früchte bei Zimmertemperatur. Wie alle Zitrusfrüchte reifen Clementinen bei der Lagerung nicht nach.