Kaki

Kaki

Synonyme:
Chinesische Dattelpflaume, Japanischer Persimmon
Plural:
Kaki
Familie:
Ebenaceae – Ebenholzgewächse
Spezies:
Diospyros kaki

Ursprung

Die Kaki stammt aus Ostasien und ist in Nordchina, Südkorea und Japan eine der ältesten Kulturpflanzen.

Pflanze

Der 4 bis 8 m hohe Baum mit runder Krone verliert im Herbst seine Blätter, während noch Früchte reifen.

Anbau

Heute werden Kakis in Plantagen überall in den Subtropen angebaut und das ganze Jahr über aus verschiedenen Ländern geliefert. Allerdings überwiegen auf dem Markt zunehmend die „pflegeleichen“ Sharonfrüchte, so dass die Kaki zur seltenen Exotin werden könnte.

Importe

Im September und Oktober importieren wir aus Spanien und Frankreich, von Februar bis April aus Brasilien, von April bis Juni aus Chile und Neuseeland, von Mai bis Juli aus Peru, von September bis Dezember aus Kalifornien und Florida.

Frucht

Essbar:
Fruchtfleisch und Kerne.
Besser entfernen:
Haut.
Geruch:
neutral.
Geschmack:
nach Pfirsich und Aprikose mit leichtem Hauch von Vanille.
Größe und Form:
wie eine große Tomate, am Stielansatz vier breite, kräftige dunkelgrüne Kelchblätter.
Schale:
von goldgelb über orangerot bis tomatenrot; glatt und dünn wie bei Tomaten.
Fruchtfleisch:
in Fächer unterteilt mit etwa 8 essbaren Kernen; orangerot bis dunkelrot; süß, geleeartig weich.
Reife:
Haut gelborange, eventuell am Kelch noch mit grünem Schimmer; Fruchtfleisch glasig durchscheinend, süß, weich und saftig.
Überreife Früchte:
matschig.
Unreife Früchte:
Haut mit grünlichem Schimmer; Frucht hart, Fruchtfleisch ohne Transparenz.

Verwendung

Roh als Obst.

Aufbewahrung

Reife Früchte maximal 2 Tage im Kühlschrank. Kaki kann man auch mit der Haut, aber ohne Kelchblätter, einfrieren. Nachreife: bei Zimmertemperatur 2 bis 3 Tage.

Tipp

Kaki schmecken roh am besten — mit etwas Zitrussaft, Orangen- oder Aprikosenlikör, eventuell auch mit Schlagobers und/oder Eis. Am besten kann man sie mit Kuchengabel und Löffel essen.