

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Jostabeeren gehen aus einer Kreuzung der Schwarzen Johannisbeeren und der Stachelbeeren hervor. Die Züchtung wurde am Max-Planck-Institut in Köln, Deutschland, von Dr. Rudolf Bauer um 1970 vorgenommen; die Jostabeere ist seit 1975 im Handel. Der stachellose Strauch mit seinen langen Trieben gleicht eher einem Johannisbeer- denn einem Stachelbeerstrauch.
Die dunkle, glattschalige und unbehaarte Beerenfrucht mit einem Gewicht von etwa 3 g enthält grünliches Fruchtfleisch mit Samen.
Geschmacklich hat sie von beiden Elternteilen etwas mitbekommen, was sie zur ausgezeichneten Saft- und Geleefrucht macht. Durch das Fehlen der Öldrüsen weist die Jostabeere keinen typischen Johannisbeer-Geschmack auf. Die erfrischende Säure der Stachelbeere ist mit einem heidelbeerartigen Aroma gepaart.
Juli und August.
Bei 2 bis 7 °C etwa 2 bis 4 Tage.