

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Grapefruits sind botanisch wie alle Zitrusfrüchte Beeren, wachsen in Büscheln am Baum und erinnern an mächtige Weintrauben. Aus dem englischen grape für Traube kommt deshalb auch ihr Name.
Die beliebte Frühstücksfrucht der Amerikaner gibt es seit gut 200 Jahren. Sie entstand in der Karibik vermutlich durch natürliche Kreuzung aus Orangen (Citrus sinensis) und Pampelmuse (Citrus grandis). Anfang des 19. Jahrhunderts tauchte die Bezeichnung grapefruit zum ersten Mal in Barbados und Jamaika auf. Die Franzosen führten sie etwa zur selben Zeit in Florida ein; ihr kommerzieller Anbau in den USA begann um 1880.
Heute wachsen Grapefruits überall dort, wo auch andere Zitrusfrüchte kultiviert werden; etwa 60 % der Weltproduktion bestreiten die US-Bundesstaaten Florida, Kalifornien, Texas und Arizona.
Kommen das ganze Jahr über aus den USA, Israel, Spanien, Türkei, Zypern, Südamerika und Ländern im südlichen Afrika.
Roh als Obst zum Auslöffeln sowie für süße Gerichte und herzhafte Salate. Gedünstet als Kompott zu Eis und Crepes, geschmort in Currygerichten mit hellem Fleisch, eingekocht mit Orangen als Konfitüre oder ausgepresst für Getränke.
Reife Früchte etwa 14 Tage bei Zimmertemperatur. Wie alle Zitrusfrüchte reifen Grapefruits bei der Lagerung nicht nach.