

Obst – Gemüse – Südfrüchte

Der Granatapfelbaum stammt aus Persien, wurde bereits in der Antike nach Indien und China gebracht und über den gesamten Mittelmeerraum verbreitet.
Die besten Granatäpfel kommen aus Ländern mit trockenem heißem Sommer und kühlem Winter; feuchtheißes Klima dagegen vertragen die Pflanzen nicht gut. Die Früchte — botanisch sind es Beeren — wachsen an 2 bis 4 m hohen buschigen Bäumen oder Sträuchern mit glänzenden, dunkelgrünen Blättern und 4 bis 6 cm großen, kräftig orangeroten Blüten.
Granatäpfel werden heute in allen Regionen mit tropischem und gemäßigtem Klima kultiviert. Wegen ihrer festen, bis zu ½ cm dicken Schale kann man sie gut transportieren und lagern.
Hauptsächlich von Juli bis Februar aus Spanien, der Türkei, Israel, Iran, Tunesien, Ägypten und Peru.
Roh als Obst zum Auslöffeln sowie für süße und herzhafte Salate. Ausgepresster Saft für Sorbets und Drinks.
Ganz reife Früchte im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 2 Monate; Granatäpfel benötigen Feuchtigkeit. Aufgeschnittene Früchte sollte man innerhalb eines Tages verbrauchen, weil das Innere rasch austrocknet.
Granatapfelschale wird seit der Antike zum Färben von Leder verwendet; noch heute gewinnt man daraus einen rotbraunen oder zitronengelben Pflanzenfarbstoff für Orientteppiche.