Durian

Durian

Synonym:
Stinkfrucht
Plural:
Durians, Stinkfrüchte
Familie:
Bombacaceae – Wollbaumgewächse
Spezies:
Durio zibethinus

Ursprung

Die Bäume stammen aus Westmalaysia und Borneo.

Pflanze

Die Bäume mit schlankem Stamm und weit ausladender Krone wachsen etwa 30 m hoch und tragen gelblich-weiße Blüten, die nach saurer Milch riechen. Die ganze Frucht besteht aus 5 Teilfrüchte, die jeweils 2 bis 3 Samen enthalten. Reife Durians fallen sofort vom Baum und sind höchst begehrt — bei Menschen, Elefanten, Affen und Zibetkatzen.

Anbau

In Malaysia, Indonesien, Thailand, Singapur und auf den Philippinen.

Importe

Regelmäßig vorwiegend aus Thailand.

Frucht

Essbar:
Samenmantel und Samen.
Ungenießbar:
Schale und Fleisch, in das die Samen mit dem Samenmantel eingebettet sind.
Geruch:
Wer Durian mag, findet ihn fantastisch, wer nicht hält ihn für eine Mischung aus Käse, Terpentin und faulen Eiern.
Geschmack:
eine Mischung aus Knoblauch, Zwiebeln, Mandeln und Vanille, die auf Durian-Liebhaber höchst aromatisch, auf alle anderen abstoßend wirkt.
Größe:
bis zu 30 cm lang, 12 bis 25 cm Durchmesser.
Gewicht:
bis zu 10 kg; verkauft werden Früchte von 3 bis 4 kg.
Form:
wie ein Igel.
Schale:
grünbraun bis olivgrün, dicht besetzt mit pyramidenförmigen Stacheln.
Samenmantel:
cremefarben, weich und doch fest, süß und klebrig wie Honig.
Samen:
etwa so groß wie Esskastanien, erinnern im Geschmack an Walnüsse.
Reife:
Alle Duft und Geschmacksnoten müssen vorhanden sein.
Überreife Früchte:
Samenmantel ranzig, sauer und braun verfärbt.
Unreife Früchte:
gibt es bei uns nicht.

Verwendung

Roh als Obst, gemischt mit Vanilleeis oder Pudding oder gemischt mit Reis. Samen in Öl geröstet.

Aufbewahrung

Grundsätzlich sollte man reife Früchte wegen ihres markanten Geruchs rasch verwenden; halbierte Durians lässt man in der Schale, klappt die Frucht wieder zusammen und bindet sie zu. So kann man sie maximal 1 Tag aufbewahren; die offene Frucht wäre dann bereits vergoren.