Curuba

Curuba

Plural:
Curubas
Familie:
Passiflorae – Passionsblumengewächse
Spezies:
Passiflora molissima

Ursprung

Wie alle Passionsfrüchte stammt auch die Curuba aus Mittel- und Südamerika. Nach archäologischen Funden vermutet man, dass es sich bei den Passionsfrüchten um alte Kulturpflanzen der Indios handelt.

Pflanze

Sie ist eine Schlingpflanze wie die Liane und schmückt Pergolen und Lauben dort, wo sie im Freien wächst. Bei uns gedeiht sie nur als Zimmer- und Wintergartenpflanze. Sie trägt Blätter wie Weinlaub und lange rosa oder weinrote Blüten. Daraus entwickeln sich längere Früchte, die wie Klöppel an Stielen hängen.

Anbau

In den kühlen, hohen Lagen der Anden.

Importe

Ganzjährig aus Kolumbien und Peru.

Frucht

Essbar:
Fruchtfleisch und Samen.
Ungenießbar:
Schale.
Geruch und Geschmack:
mild, würzig, säuerlich, ein wenig nach Apfel, Orange und Gurke.
Größe und Form:
bis zu 10 cm lang und etwa 3 cm dick.
Schale:
zart behaart und samtig; weißgelb oder ziegelrot, etwa so dick und fest wie bei einer Banane.
Fruchtfleisch:
gelb bis orangefarben, geleeartig mit vielen Essbaren und aromatischen Kernen.
Reife:
wenn die Schale gleichmäßig gelb oder rot gefärbt ist und zu schrumpfen beginnt.
Überreife Früchte:
unangenehm säuerlich.
Unreife Früchte:
grünliche Schale.

Verwendung

Roh als Obst zum Auslöffeln, für Cremes, Fruchtsaucen oder Drinks.

Aufbewahrung

Ganze reife Früchte etwa 1 Woche im kühlen Raum, doch nicht im Kühlschrank. Nachreife bei Zimmertemperatur.